Sozialfonds
Gewaltschutz für Mädchen und Frauen

Sozialfonds

Hilfe zur Selbsthilfe

Kokoro – Do Kampfkunstmentoring bietet mit einem privaten, treuhändig verwalteten Sozialfonds, finanzielle Zuschüsse für gewaltbetroffene Mädchen und Frauen, die Angebote von Kokoro- Do in Anspruch nehmen wollen, dazu wirtschaftlich aber nicht in der Lage sind.

Gewalt gegen Mädchen und Frauen, sei es innerhalb von Beziehungen, oder  größerem Kontext  von Unterdrückung oder Krieg, wird in vielfältiger Weise ausgeübt:  körperlich, geistig- seelisch, sexuell, ökonomisch

Egal ob in einem impulsiven Akt, oder systematisch geplant:  jede Form von Gewalt  verletzt die  menschliche Würde und Integrität zutiefst und setzt sich in ihrer destruktiven Folgewirkung auf die Persönlichkeit oftmals über Generationen fort.  Gewalt gegen Frauen, als potentielle Trägerinnen des Lebens,  trägt zur  Zerstörung unserer Schöpfung  bei und betrifft unsere Verantwortung als menschliche Gemeinschaft. 

Kokoro Do – Kampfkunstmentoring  bietet für betroffene Mädchen und Frauen ein geschütztes, individuell angepasstes Setting als rasche Hilfe zur Selbsthilfe. Die Auswirkungen erlebter Gewalt werden körperlich  bewusst gemacht und aktive Impulse zur Wiederaufrichtung, Aktivierung der eigenen inneren Stärke sowie Selbstregulierung des subjektiven Stressempfindens gesetzt. In einem  kreativen Übungskontext werden – traumasensibel, konstruktiv und humorvoll – Wege aufgezeigt, neue (Ver)Haltungsmuster zu (re)installieren, die einer chronisch destruktiven „Opferhaltung“ vorbeugen und die eigene Kraft und Würde durch Förderung der Selbstbehauptungs-, Steuerungs- und Handlungsfähigkeit,  reintegrieren.

Hinweis: EIN AllGEMEINES BERATUNSANGEBOT BIETET ÖSTERREICHWEIT DIE FRAUENHELPLINE

 Informationen für Betroffene         Flyer          Infoblatt

Wann könnte Kokoro-Do Kampfkunstmentoring für Dich hilfreich sein?

  • Du hast Gewalt erfahren : Unter Gewalt ist  jede Form von Machtausübung, Machtmissbrauch, Verletzung oder Zwang zu verstehen. Das beinhaltet nicht nur körperliche und sexuelle Angriffe, sondern auch Psychoterror, Erniedrigung, Verbote und Isolation (Definition  Formen von Gewalt: „Wiener Interventionstelle gegen Gewalt in der Familie“)
  • Du fühlst Dich durch das Erlebte (und seine Auswirkungen) in deiner Lebensqualität  und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt.
  • Dein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ist geschwächt.
  • Du möchtest Dich selbst wieder finden und Deine Kraft  positiv aktivieren.
  • Du möchtest Deinen Lebensmut stärken und vertrauensvoll in Bewegung kommen.
  • Du bist bereit, Dein Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen.


Wie ist das Prozedere?

Wenn Du Zuschüsse  bis zum gänzlichen Kostenersatz aus dem Sozialfonds für ein Kampfkunstmentoring im Einzelsetting oder die Teilnahme an einem Kokoro-Do Workshop in Anspruch nehmen willst, dann schreib bitte eine kurze Nachricht an kontakt@kampfkunstmentoring.at unter Hinweis auf Deine Motivation und finanzielle Situation. Alles andere erfährst Du im persönlichen Gespräch.

 Informationen für Spender

Zur Orientierung:

Mit einer Spende von € 350,- finanzieren Sie 5 Einheiten für eine betroffene Frau/Mädchen.  Kampfkunstmentoring findet im Rahmen von durchschnittlich 10-15 Einheiten statt. Jeder gespendete Euro fließt zu 100 % in die direkte Unterstützung betroffener Frauen durch Kampfkunstmentoring.

Großspender haben die Möglichkeit mit Namen/Logo auf dieser Webseite als Unterstützer veröffentlicht zu werden (bitte um Kontaktaufnahme bei Interesse).

Spendenkonto

bei der Erste Bank der Oesterreichischen Sparkassen AG

IBAN: AT04 2011 1801 1054 4004 

 

Lautend auf: Kokoro-Do Sozialfonds – Margetich


 

Treuhändige Verwaltung durch Wirtschaftsprüfer Mag. Gerhard Margetich

Zur Transparenz:

  1. Der „Kokoro Do – Sozialfonds“ wird ausschließlich für von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen aufgewendet, die Kokoro Do – Kampfkunstmentoring (Workshop oder Einzelsetting) als Unterstützung in Anspruch nehmen möchten und die den Normaltarif aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage nicht leisten können. 
  2. Der Kokoro Do – Sozialfond dient dabei dem Ausgleich zwischen Normaltarif und der individuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in Form von Zuschüssen.
  3. Die Unterstützung durch den Kokoro Do – Sozialfond erfolgt an wirtschaftlich schwache Frauen oder Mädchen, bei denen die Zahlung des Normaltarifs zu einer Existenz gefährdenden Situation führen kann, solange und in dem Ausmaß als dem Sozialfond Mittel zur Verfügung stehen. 
  4. Das Angebot des Kokoro Do – Sozialfonds wird bei einschlägigen öffentlichen wie privaten gemeinnützigen Einrichtungen, die sich, um von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen beratend kümmern, bekannt gemacht. Das Angebot richtet sich vorwiegend an von solchen Einrichtungen betreute Frauen, ist aber nicht darauf beschränkt. 
  5. Die konkrete Zuteilung von Mitteln des Kokoro Do – Sozialfonds obliegt ausschließlich der Leitung von Kokoro Do – Kampfkunstmentoring, Mag.a Doris Nachtlberger, nach Maßgabe der erforderlichen und verfügbaren Mittel.
  6. Für den Kokoro Do – Sozialfonds ist ein Konto (IBAN: AT04 2011 1801 1054 4004 bei der Erste Bank der Oesterreichischen Sparkassen AG) eingerichtet, das treuhändig von Mag. Gerhard Margetich verwaltet wird. Auszahlungen erfolgen nach Durchführung der Maßnahmen direkt an Mag.a Doris Nachtlberger.
  7. Frau Mag.a Doris Nachtlberger ist der treuhändigen Verwaltung auskunfts- und berichtspflichtig.

 Feedback

Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende betreut schwer traumatisierte geflüchtete Menschen medizinisch, psychologisch und psychotherapeutisch. In unserer Arbeit haben wir die Erfahrung gemacht, dass durch massive Gewalt verursachte Traumata ein ganzheitliches und individuell abgestimmtes Behandlungskonzept benötigen. Durch die Hilflosigkeit, die ein Trauma auslöst, geht häufig das Vertrauen in die eigene Kompetenz und Selbstwirksamkeit verloren. Ängste beherrschen den Alltag.In diesem Zusammenhang mit sich die Kooperation mit KOKORO-DO Kampfkunstmentoring von Mag. Doris Nachtlberger bewährt. Gewaltbetroffene Frauen können als Ergänzung zur Psychotherapie Selbsterfahrungen von Empowerment und ganzleiblichen Spüren machen.Die Wartezeit auf einen Therapieplatz bei Hemayat beträgt zwei Jahre, über 500 Menschen warten auf die dringend benötigte Therapie. Daher ist Hemayat insbesondere dankbar, dass das Kampfkunstmentoring aus dem Sozialtopf von KOKORO-DO finanziert wird.Wir bedanken uns bei Mag. Nachtlberger für die Kooperation und hoffen, dass noch viele Klientinnen von Hemayat die Möglichkeit haben werden, am Kampfkunstmentoring teilzunehmen! (Dr. Nora Ramirez-Castillo)

LAURA (Name geändert) über Kokoro-Do Kampfkunstmentoring:

Ich möchte mich bei Doris für ihre Mentoring-Arbeit mit mir bedanken! Als Betroffene von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt  habe ich schon einige Therapien (Gesprächstherapien, Kunsttherapie, Körpertherapie) erlebt, aber keine setzt so beim ‚Kern’ an und ist gleichzeitig so aufarbeitend und stabilisierend zugleich. Es ist so ein feines Konzept, das so grundlegend ansetzt, dass man mit scheinbar ‚einfachen’ Übungen echt Veränderungen bewirkt! Doris spürt sehr gut, wo die eigenen Hemmschwellen sitzen, wie man sie überwinden kann, wo Raum gegeben werden muss, welche Nähe/Distanz förderlich für den Prozess ist – auch ganz ohne Worte, einfach im Selbstverständnis der Arbeit, die sie macht.

Es ist eine Aufrichtung, eine ‚Herausbildung’, die ihre Arbeit bewirkt; man kommt direkt und unmittelbar mit sich selbst, mit den eigenen Themen aber auch mit den eigenen Stärken, der ureigenen Kraft und mit den eigenen Fähigkeiten in Kontakt und hat mit Doris ein achtsames, wertschätzendes und wohlwollendes Gegenüber, das diesen mitunter herausfordernden Werdegang unterstützt und begleitet. Danke.

LAURA (Name geändert) über Kokoro-Do Kampfkunstmentoring:

Ich möchte mich bei Doris für ihre Mentoring-Arbeit mit mir bedanken! Als Betroffene von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt  habe ich schon einige Therapien (Gesprächstherapien, Kunsttherapie, Körpertherapie) erlebt, aber keine setzt so beim ‚Kern’ an und ist gleichzeitig so aufarbeitend und stabilisierend zugleich. Es ist so ein feines Konzept, das so grundlegend ansetzt, dass man mit scheinbar ‚einfachen’ Übungen echt Veränderungen bewirkt! Doris spürt sehr gut, wo die eigenen Hemmschwellen sitzen, wie man sie überwinden kann, wo Raum gegeben werden muss, welche Nähe/Distanz förderlich für den Prozess ist – auch ganz ohne Worte, einfach im Selbstverständnis der Arbeit, die sie macht.

Es ist eine Aufrichtung, eine ‚Herausbildung’, die ihre Arbeit bewirkt; man kommt direkt und unmittelbar mit sich selbst, mit den eigenen Themen aber auch mit den eigenen Stärken, der ureigenen Kraft und mit den eigenen Fähigkeiten in Kontakt und hat mit Doris ein achtsames, wertschätzendes und wohlwollendes Gegenüber, das diesen mitunter herausfordernden Werdegang unterstützt und begleitet. Danke.

„Kampfkunstmentoring – ein etwas anderer Spiegel

In meiner Selbsteinschätzung war ich willensschwach, ängstlich und – ich schäme mich ein wenig, öffentlich so über mich zu reden – „unnütz“. Dank dem Kampfkunstmentoring konnte ich mich aber von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Wenn einmal die Last der Erwartungen der Welt da draußen abgelegt ist, ich mich sammle, ist viel Kraft da. Richtig viel Kraft. Wenn ich mich auf mich und das Hier und Jetzt konzentriere, was durch Doris‘ Hilfe und Anleitung mit der Zeit immer besser funktionierte, dann kann ich sie spüren, diese Willenskraft, diesen Mut und diese Kompetenz. So wurde Bogenschießen zu einer Offenbarung – mir kamen sogar die Tränen. Auch wenn ich nicht die Disziplinierteste bin, was Übungen angeht, dieses Bild, das ich im Spiegel des Mentorings sah, das mir Doris vorgestellt hat, das hab ich ab jetzt immer bei mir. Ich weiß, wo die Reise hinführen kann, wer ich sein kann. Das war es allemal wert und ich bin ihr sehr dankbar für die Erfahrung.“ (M.)

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