Kampfkunst in
Pädagogik, Therapie, Mentoring

Über mich

Mag.a Doris Nachtlberger

geb. 1973 in Steyr/ OÖ, zweifache Mutter

Ausbildungen & KampfkunstPraxis

Budopädagogin (2012 Practiconer, 2015 Master – Level 2 . Grad (IfBP)

Budotherapeutin​ (2016 IfBP): Selbständige Tätigkeit bei KOKORO DO seit 2015

Staatsprüfung zur Richterin (2002)

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (1998)

Touristikkauffrau & Gastronomiefachkraft (1992)

 

Seit 1996 Studium und Praxis der chin. Kampf- und Bewegungskünste:

–  Nord- Shaolin Kung Fu Tang Lang Stil (Erfahrungen in Wudang Kung Fu)

– Tai Chi Chuan (Erfahrungen in den Stilen Yang/Wudang/Chen),

– dzt. in Ausbildung zu Xi SUI JING Qi Gong  (Erfahrungen in Wudang Wu Xing Qi Gong, 8 Brokate, Eisenhemd-Chi Kung)

Seit 2012 Studium und Praxis der jap. Schwertkampfkunst:

– Iaijutsu/Iaido Muso Jikiden Eishin Ryu (Tosa Juku Austria)

Weiters:

-Erfahrungen in Shotokan -Karate,  Escrima, Yoga und traditionelles Langbogenschießen

 

Fortbildungen

Seminar „Frühe Krisen – Späte Folgen“, Gewalterfahrung von Kindern und bio-psychische Verarbeitung (Dr. K.Vavrik, Dr. W.Nowak/Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, 2009)

Curriculum für Jugendstrafrichter 2009 bis 2010

Seminar „Was will die Jugend heute bloß“ (Sichtart.e.U. /DSA Elisabeth Sechser,MSc, Mag. Dieter Schindlauer, 2012)

Seminar „Umgang mit schwierigen Klienten, Wahrnehmung-Kommunikation-Deeskalierendes Verhalten( Dr. Manfred Kampl/Gerichtlich beeideter Sachverständiger für forensische Psychologie/, Manfred Hirnschrodt/ Trainier für angewandte Psychlogie/BKA)2013

Seminar „Umgang mit suchtkranken &-gefährdeten Parteien im gerichtlichen Alltag“ (Anton-Proksch/Institut, Mag. Michael Peter, Wolfgang Beiglboeck 2013)

Seminar „Pädagogik im Jugendstrafverfahren“(Gerichtlich beeideter Sachverständiger Dir.Dipl.-Päd, BEdMA Oliver Kölli 2015)

Seminarwoche „Intensive Dao-Dejing Studies, 1. Teil“ (IDS, Jan Silberstorff, 2015)

Curriculum Budopädagogik Instructor- Level (IfBP) 01/2017-03/2018

Tagung mit Haim OMER zur Neuen Autorität: Der Weg zum respektvollen Wir – Wie wir in Familie, Schule und Gesellschaft für eine wertschätzende Kultur des Miteinanders aktiv werden können“ (Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems, 2018)

Seminartage „Menschen führen und Entwickeln – Modernes Management in der Verwaltung“ (Eva Novotny/ Georg Herrnstadt, Juni 2018)

Workshop „Ich! Ganz schön selbstbewusst“ für Multiplikatoren (F.E.M.Frauengesundheitszentrum/Institut für Gesundheitsförderung und Modellentwicklung Wien, 2019)

 

Ich danke all meinen Lehrerinnen und Lehrern…

Meine Motivation:

 

 

Viele Menschen haben den Wunsch in ihrem Leben  etwas zu ändern und schaffen es nicht. Trotz  hohen Leidensdrucks gelingt der Weg von der Ohnmacht zur Selbstbemächtigung oft nicht.    Mangel an innerer Ruhe und daraus folgender Klarheit,  an Kraft, mutiger Entschlossenheit und Disziplin  blockieren ein Weiterkommen auf dem gewünschtem Weg.

 

 

Als leidenschaftliche Kampfkünstlerin möchte ich Dich…

 

in Bewegung bringen,

zu Präzision und Achtsamkeit anleiten,

einem Weg zu Klarheit und innerer Ruhe zuführen,

in Deiner Entschlusskraft und im Fokus schärfen,

in Deiner Tatkraft stärken,

 

und spürbar machen, dass das Leben kostbar ist,und man nur dann in äußerem Frieden leben kann, wenn man den inneren Frieden in sich selbst aktiv geschaffen hat.

 

Verständnis & Arbeitsweise:

 

Deine menschliche Würde, als Dir innewohnender, grundgelegter Wert, gebietet die Achtung, die ich Dir entgegenbringe, und die Du auch Dir selbst entgegenbringen sollst.

Um dieser Würde den notwendigen Raum zur Entfaltung zu schaffen, braucht es Achtsamkeit im Denken, Fühlen und Handeln . Achtsamkeit schafft Harmonie und Respekt gleichermaßen.

Achtsamkeit ist daher das Leitmotiv in meiner Arbeit mit Kokoro-Übenden. Achtsamkeit bedeutet die Fähigkeit „ganz mit dem Herzen im Hier und jetzt zu sein“.

 

Maximale Präsenz

Hingabe im Tun

 Lebendige Intensität,

Freude

Erkenntnis

 

 Im schützenden Rahmen und Raum des Dojo Kokoro gelingt es unter individueller und behutsamer Führung sich vertrauensvoll dem eigenen Übungsprozess zu öffnen und von der Erfahrung zur Erkenntnis zu gelangen.

 

 

Kanji „AI“ (Liebe & Harmonie) und

Kanji „REI“ (Respekt & Höflichkeit)

Wozu?

Volle Präsenz, ermöglicht volle Anpassungsfähigkeit an das, was der jeweilige Moment im Leben von uns erfordert.

Als lebendige Wesen sind wir dem naturgegebenen, ständigen Wechsel des Lebens unterworfen und müssen lernen, uns optimal daran anzupassen und konstruktiv damit umzugehen.

Lernen wir es nicht, und versuchen wir stattdessen, das als positiv Bewertete, starr festzuhalten und, das als negativ Bewertete, angstvoll abzuwehren, so geraten wir unweigerlich ins Ungleichgewicht.

Ein bestehendes Ungleichgewicht bedeutet immer den Verlust der eigenen Mitte. Egal wo das Ungleichgewicht seinen Ursprung hat, es beeinträchtigt stets die aufrechte Haltung.

 

Wie ?

Durch Kampfkunst  zu wirken,  bedeutet immer Arbeit an der eigenen Haltung – im Innen,  wie im Außen.

 

Grundthemen, die bei jedem Angebot eine Rolle spielen, sind

  • das Finden und Stärken der eigenen Mitte (körperlich – geistig- seelisch),

  • Verankerung in sich selbst zu schaffen (geerdet sein),

  • Entwicklung zielgerichteter Kraft
  • Sensibilisierung der Kontaktfähigkeit zum Aussen,

  • allgemein Übung von Achtsamkeit.

 

Mit Bewegung – Begegnung – und Besinnung initierenden, individuell angepassten kreativen Übungsarrangements, aktiviere ich die

  • Kunst der menschlichen Selbsterziehung und ihre

  • Fähigkeit zur Selbsthilfe ,

als Voraussetzungen für ein selbstkompetentes und sinnerfülltes Leben in friedvoller Gemeinschaft mit allen Lebewesen.

 

Die Kunst der Selbsterziehung und die Fähigkeit zur Selbsthilfe hängen, eng einander bedingend, zusammen. Es braucht …

  • den Mut, einen klaren untrüglichen Blick auf sich selbst zu werfen,

  • das Mitgefühl sich selbst anzunehmen, wie man gerade ist,

  • die Entschlossenheit an sich und mit sich zu arbeiten.

 

Die Fähigkeit zur Selbsthilfe bedeutet hier, die Bereitschaft sich einem Übungskontext zu öffnen und neugierig anzuvertrauen.

 

 

 

 

Referenzen
  • Wiener Polizei , Seminar/Workshop mit budopädagogischen Ansätzen„für Gewaltpräventionsbeamte  „Der Umgang mit straffälligen Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Repression und Prävention“ (2013)

  • JUDGE 4 U, Jugendkriminalpräventionsprojekt nach budopädagogischen Ansätzen in Wien Floridsdorf (Außerordentliche Würdigung durch den Wiener Stadtschulrat 2016 und 2018)

  • Jugendeinrichtung „SALES“,  „Mini- Samurai“ Workshop zum Thema „Die Tugenden des modernen Samurais“  bei einem Nachbarschaftsfest (Mai 2016)

  •  Wiener Familienbund, „Mini-Samurai“ Workshop im Rahmen der Ferienbetreuung (Juli 2016)

  •  Pädagogischen Hochschule Wien, Seminar/Workshop  „Einführung in die Budopädagogik, Haltungsfragen im erzieherischen Kontext mit schwierigen Kindern und Jugendlichen“ (November 2016)

  • Amtes für Jugend und Familie Wien, längerfristige budopädagogische  Maßnahme für kriminalitätsgefährdete Jugendliche  (Juli 2016 bis Mai 2017)

  • Berufsverbandes der Budopädagoginnen und Budopädagogen e.V. , Referentin und Workshopleiterin bei internationalen Kongressen 2014 (Breitenstein bei Linz) und 2015 (Berlin) und im Curriculum für Budopädagogik Deutschland 2017-2018

  • langjährige Erfahrungen als Richterin für Strafsachen gegen Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene, in Familiensachen und Sachwalterschaftssachen

  • Octopus Mentoring (Verein zur Begleitung, Beratung und Förderung , Weiterbildung und Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in schwierigen Lebenssituationen:Budotherapeutische Maßnahme für kriminalitätsgefährdete Jugendliche 2018
  • Sichtart.e.U. Organisationsentwicklung-Personalentwicklung-Coaching, Budopädagogischer Workshop mit Schwert zum Thema „Entscheidungsprozesse“  2018
  • Verein Wiener Jugendzentren „FLASH- Mädchencafe“ Workshops zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung“,2018

Abschlussarbeiten

(einsehbar am Internationalen Institut für Budopädagogik- und therapie in Stade/ Deutschland):

  • „Budopädagogik im Jugendstrafverfahren“ Eine Orientierungshilfe zur Erhöhung der spezialpräventiven Wirksamkeit der richterlichen Sanktion;

  • Das Schwert der Liebe – Budopädagogische Konfrontation & Begegnung“ 

                                        DOWNLOAD –>Masterarbeit BP

  • „Das Wechselspiel von Budopädagogik als Yang-Aspekt und Budotherapie als Yin – Aspekt in der Auflösung von Widerständen, die Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten blockieren

Artikel (Kampfkunstmagazin.de)

Warum ist Budo kein Sport? Was Budo-Paedagogik wirklich bedeutet

Veröffentlichung

„Göttin Justitia und der kleine Samurai – Oder: Wie ich lernte das Schwert zu lieben (ein innerer Dialog)“;

„Gerichtssaal als Dojo?“

Über den Umgang mit jugendlichen Delinquenten  im Spannungsfeld zwischen Repression und Prävention“

in

Budopädagogik und Therapie

Jörg-Michael Wolters/ Doris Nachtlberger (Hrsg.)

Beispiele und Konzepte aus der erfolgreichen Praxis

ISBN: 978-3-85119-363-3

ET: 2016

https://www.hollinek.at/buecher/fachbuecher/psychologie/item/223-budo-paedagogik-und-therapie.html

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